Warschau. Außenminister Radoslaw Sikorski (PO) hat offenbar keine Ambitionen, künftiger NATO-Generalsekretär zu werden. Nachdem ihn das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" als möglichen Kandidaten auf den NATO-Chefsessel genannt hatte, erteilte Sikorski etwaigen Spekulationen eine Absage.
Eine Kandidatur komme für Warschaus Chefdiplomaten nicht in Frage, da er, laut eigenen Aussagen, "seine Zukunft bis zum Ende der Kadenz im Kabinett von Donald Tusk sehe."
Das sind gute Nachrichten für Altpräsident Aleksander Kwasniewski. Seine Chancen, die Nachfolge von NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer anzutreten, stehen nun noch besser als bisher. Zudem ist es, laut Pressespekulationen, möglich, dass auch Staatschef Lech Kaczynski Kwasniewskis Anwartschaft unterstützen werde.
IAR/adn